Ein Ausflug nach Brügge 2019

Brügge Rozenhoedkaai bei Nacht
Brügge Rozenhoedkaai bei Nacht

Brügge – sehen und sterben

Die Perle Flanderns – so wird Brügge auch oft genannt. Das Kleinod im Nordwesten Belgiens hat den UNESCO Weltkulturerbe Status inne. Da die Stadt im zweiten Weltkrieg zwar besetzt war, aber keinerlei Zerstörungen davon trug, ist sie eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Städte Europas.

Brügge Smedenport
Brügge Smedenport

Die Anreise mit der Bahn gestaltete sich komfortabler als gedacht, aber nur dank der Platzreservierungen. Ohne wäre die Fahrt spätestens ab Frankfurt zur Tortur geworden.
So aber verlief die Reise erträglich: Bad Lausick – Leipzig – Frankfurt/ Main – Brüssel – Brügge in etwas mehr als acht Stunden.
In Brügge angekommen, machten wir uns schnurstracks auf zum Hotel. Das Hotel Olympia liegt etwas außerhalb des Stadtkerns, ist aber gut zu Fuß zu erreichen. Nachdem wir eingecheckt und uns frisch gemacht hatten, sind wir auch schon direkt los.
Vom Hotel bis ins mittelalterliche Zentrum sind es gut 20 Minuten zu gehen. Sobald man durch das Stadttor tritt, fängt das Staunen an. Eben befand man sich noch in einer normalen Vorstadtsiedlung und schwups – im Mittelalter. Jedenfalls fast.

Brügge Innenstadt
Brügge Innenstadt

Natürlich ist Brügge eine moderne europäische Stadt. Die typischen Läden die in jeder Stadt zu finden sind, gibt es auch hier. Allerdings gut versteckt hinter historischen Fassaden.
Wer also unbedingt eine Shoppingtour machen möchte, sollte diese vorher planen und sich die Standorte der Geschäfte im Internet heraussuchen.

Die erste richtige Mahlzeit des Tages nahmen wir am alten Marktplatz ein, mit direktem Blick zum Belfort. Der Marktplatz ist gesäumt mit jeder Menge Läden und Restaurants. Allerdings sollte man genügend Geld einstecken haben, die Preise sind im Vergleich sehr hoch. Die Qualität der Speisen ist auch durchwachsen. Am Markt werden die Touristen schnell durchgefüttert, während man in den vielen kleinen Gassen sehr gutes Essen bekommt.

Am zweiten Tag begann dann die eigentliche Stadtbesichtigung. Das Gute an Brügge ist, dass man sich eigentlich nie wirklich verirren kann. Zum einen ist die Innenstadt nicht sehr groß. Zum anderen kann man, egal wo man sich befindet, immer einen der großen Türme sehen: Den Belfort, den Turm der Liebfrauenkirche und die St.-Salvator-Kathedrale.

Brügge Marktplatz
Brügge Marktplatz

Brügge ist von vielen Kanälen durchzogen. Ein klein wenig erinnert einen das an Amsterdam, aber trotzdem ganz anders. Eine Bootstour ist auf jeden Fall zu empfehlen. Am alten Marktplatz befinden sich die Pferdekutschen. Das sind Zweispänner mit Platz für vier Personen. Eine Rundfahrt damit dauert eine reichliche halbe Stunde. Dazu gibt es Erläuterungen vom Kutscher bzw. der Kutscherin.

In Belgien gibt es zwei Amtssprachen – Flämisch und Französisch. Englisch und Deutsch wird ebenfalls verstanden und gesprochen. Wir hatten während unseres Aufenthaltes jedenfalls keine Probleme mit der Verständigung. Selbst der Pakistani im Spätverkauf konnte zu unserer Überraschung in paar Brocken Deutsch.


Impressionen vom Ausflug nach Brügge 2019

Thomas Götze

Thomas Götze

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